Coaching für Projektleiter von Change- und Transformationsprojekten
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Regina Buchner coacht Projektleiterinnen und Projektleiter von Change- und Transformationsprojekten. Typische Themen sind der Umgang mit Stakeholdern in eigener Betroffenheit, die Dynamik im Projektteam, Konflikte und die Vorbereitung von Entscheider-Meetings. Sie bringt 15 Jahre Erfahrung als Change Managerin in globalen Pharma- und Chemiekonzernen und eine Ausbildung als systemischer Coach mit.

Für wen dieses Coaching gedacht ist
Sie leiten ein Projekt, das eine Organisation verändert: eine Reorganisation, die Einführung eines neuen Systems, eine Zusammenlegung von Bereichen oder ein Kulturprojekt. Ihre Ausbildung und Erfahrung liegen vielleicht im klassischen Projektmanagement, mit Zeitplänen, Budgets und Meilensteinen. Doch in diesem Projekt merken Sie, dass die eigentlichen Schwierigkeiten woanders liegen: bei den Menschen.
Das Coaching richtet sich an Projektleiterinnen und Projektleiter, die in genau dieser Lage einen erfahrenen Sparringspartner suchen.
Das gilt für erfahrene Projektleitungen, die zum ersten Mal ein Vorhaben mit großer Tragweite für die Belegschaft verantworten, ebenso wie für Fachexperten, die plötzlich ein Transformationsprojekt leiten sollen. Und es gilt für Projektleitungen, die schon mitten im Projekt stecken und merken, dass der ursprüngliche Plan an der Wirklichkeit der Organisation vorbeiläuft.
Was Projektleitern in Transformationsprojekten zu schaffen macht
In Transformationsprojekten verschiebt sich der Schwerpunkt der Projektleitung. Typische Situationen, die mir Projektleiter schildern:
- Stakeholder in eigener Betroffenheit. Führungskräfte und Entscheider sollen die Veränderung vorantreiben, sind aber selbst betroffen: ihr Bereich wird umgebaut, ihre Rolle verändert sich. Das zeigt sich in Zögern, Widersprüchen oder stillem Widerstand.
- Teamdynamik. Das Projektteam ist bunt zusammengesetzt, oft multiprofessionell und manchmal multinational. Ehrgeizige Talente konkurrieren um Sichtbarkeit, andere ziehen sich zurück.
- Konflikte im Projektteam. Über Prioritäten, Zuständigkeiten oder Arbeitsweisen. Sie wissen, dass Sie das ansprechen müssten, aber der Zeitplan drückt.
- Entscheider-Meetings. Sie brauchen Entscheidungen von einem Lenkungskreis, in dem unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Wie bereiten Sie sich vor, damit Sie mit einem Ergebnis herauskommen?
- Die eigene Rolle. Als Projektleitung sind Sie oft Teil der Organisation, die sich verändert. Sie stehen zwischen Auftraggebern, Team und Betroffenen.
Werden diese Themen nicht bearbeitet, bezahlt das Projekt dafür: Entscheidungen verzögern sich, das Team verliert Energie, Konflikte eskalieren zu spät, und die Projektleitung brennt aus.
Hinzu kommt ein Muster, das ich aus eigener Erfahrung gut kenne: Projektmanagement und Prozessberatung folgen unterschiedlichen Logiken. Der Plan verlangt Tempo und Verbindlichkeit, die Organisation braucht Zeit, um sich auf das Neue einzulassen. Wer als Projektleitung beide Logiken verbinden kann, hat einen großen Vorteil. Mehr dazu im Ratgeber Change Management vs. Projektmanagement.
Was ich im Coaching mit Ihnen mache
Coaching ist ziel- und lösungsorientiert und meist anlassbezogen. Wir arbeiten an den Situationen, die Sie gerade beschäftigen. Typische Schwerpunkte:
Stakeholder verstehen und gewinnen
Wir schauen gemeinsam auf Ihre Stakeholderlandschaft: Wer ist wie betroffen, welche Interessen und Sorgen stehen hinter dem Verhalten, und welche Koalitionen gibt es? Hilfreich kann dabei das SCARF-Modell von David Rock sein, das beschreibt, welche sozialen Bedürfnisse in Veränderungen bedroht erscheinen. Ein Gedanke aus meiner eigenen Erfahrung: Entscheider brauchen manchmal Raum für ihre eigene Verunsicherung, bevor sie eine Veränderung glaubwürdig vertreten können. Mehr zum Thema im Ratgeber Stakeholdermanagement im Change.
Teamdynamik gestalten
Projektteams durchlaufen Phasen, wie sie Bruce Tuckman mit Forming, Storming, Norming und Performing beschrieben hat. Wir überlegen, wo Ihr Team steht und was es gerade braucht. Dazu gehört auch, wie Sie Rollen klären und Raum für Retrospektiven schaffen. Hintergründe im Ratgeber Phasen der Teamentwicklung.
Konflikte ansprechen
Wir bereiten Gespräche vor, in denen Sie Spannungen im Team oder mit Stakeholdern ansprechen. Wenn ein Konflikt das ganze Team erfasst hat, kann auch eine moderierte Konfliktklärung im Team sinnvoll sein.
Entscheider-Meetings vorbereiten
Wir gehen Ihr nächstes Lenkungskreismeeting durch: Was wollen Sie erreichen, wer wird wie reagieren, welche Einwände sind zu erwarten, und wie bringen Sie das Gremium zu einer Entscheidung?
Wie das Coaching typischerweise aufgebaut ist
Coaching ist meist anlassbezogen und umfasst oft 3 bis 5 Sitzungen. Am Anfang klären wir Ihr Anliegen und Ihr Ziel. Danach arbeiten wir in Sitzungen, die sich an Ihrem Projektverlauf orientieren, oft gezielt vor wichtigen Meilensteinen. Wenn Sie eine Begleitung über die gesamte Projektlaufzeit wünschen, kann Projektsupervision die passendere Form sein.
Rhythmus und Umfang klären wir im Kennenlerngespräch.
Warum ich Projektleiter im Change coache
Ich war 15 Jahre Change Managerin in globalen Konzernen der Pharma- und Chemiebranche, unter anderem bei Bayer und ehemals Schering. Ich habe eng mit Projektleitungen zusammengearbeitet und kenne die Spannung zwischen Projektmanagement und Prozessberatung aus eigener Erfahrung.
Ich bin Prosci Change Practitioner, systemischer Coach (Systeamotion Bergisch Gladbach), systemische Organisationsberaterin und Supervisorin. Ich arbeite auf Deutsch und Englisch.
Was Projektleiter oft einwenden
„Ich habe keine Zeit für Coaching.“ Eine Sitzung, die Ihnen hilft, ein festgefahrenes Entscheider-Meeting zu lösen, spart Ihnen oft Wochen.
„Unser Projekt hat schon einen Change Manager.“ Sehr gut. Das Coaching richtet sich an Sie in Ihrer Rolle als Projektleitung und ergänzt die Arbeit des Change-Teams.
„Was kostet das?“ Das hängt von der Zahl der Sitzungen ab. Mehr unter Kosten.
Buchen Sie ein Kennenlerngespräch von 30 Minuten per Zoom und schildern Sie mir Ihre Projektsituation.
So starten wir, in drei Schritten
- Kennenlerngespräch buchenSie wählen online einen Termin für ein 30-minütiges Gespräch per Zoom. Oder Sie rufen an oder schreiben kurz, worum es geht.
- Anliegen und Auftrag klärenWir klären Ihr Anliegen, die Beteiligten, das passende Format und den Umfang. Danach wissen Sie, woran Sie sind.
- Begleitung startetCoaching, Supervision, Workshop oder Projektbegleitung beginnen in dem Rahmen, den wir gemeinsam vereinbart haben. Pragmatisch, klar, verbindlich.
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Warum Regina Buchner
- 15 Jahre Change Managerin in globalen Konzernen der Pharma- und Chemiebranche, unter anderem bei Bayer und ehemals Schering
- Prosci Change Practitioner seit 2012, Master Program on Organization Agility an der Hult Ashridge Business School (2016)
- Systemische Supervision (ISTN Koblenz), systemisches Coaching (Systeamotion), systemische Organisationsberatung (WSFB Wiesbaden), Systemische Beraterin (SG)
- Ursprünglich Diplom-Sozialarbeiterin: kennt neben Konzernen auch kleinere Organisationen, soziale Träger und Behörden
- Beratung auf Deutsch und Englisch, Sitz in Bad Ems bei Koblenz, für Unternehmensprojekte bundesweit
Häufige Fragen
Was bringt Coaching für Projektleiter?
Coaching hilft Projektleitern, schwierige Situationen im Projekt zu klären: Stakeholder, die selbst von der Veränderung betroffen sind, Konflikte im Team oder festgefahrene Entscheidungen. Es schafft Raum zum Nachdenken und bereitet konkrete Gespräche und Meetings vor.
Wie viele Coaching-Sitzungen braucht ein Projektleiter?
Coaching ist meist anlassbezogen und umfasst oft 3 bis 5 Sitzungen. Den genauen Umfang klären wir im Kennenlerngespräch.
Was ist der Unterschied zwischen Projektcoaching und Projektsupervision?
Coaching ist ziel- und lösungsorientiert und arbeitet an konkreten Anlässen. Projektsupervision ist eher langfristig angelegt und begleitet ein Projekt über mehrere Phasen, mit stärkerem Blick auf Muster und Beziehungen.
Wie gehe ich als Projektleiter mit Stakeholdern um, die selbst betroffen sind?
Es hilft, die Betroffenheit anzuerkennen statt sie zu übergehen. Entscheider brauchen manchmal Raum für ihre eigene Verunsicherung, bevor sie eine Veränderung überzeugend vertreten. Im Coaching lassen sich solche Gespräche gezielt vorbereiten.
Hilft Coaching bei Konflikten im Projektteam?
Ja. Im Einzelcoaching bereiten Sie Gespräche vor und klären Ihre Rolle im Konflikt. Wenn der Konflikt das ganze Team betrifft, kann eine moderierte Konfliktklärung sinnvoll sein.
Ist das Coaching auch auf Englisch möglich?
Ja. Regina Buchner coacht auf Deutsch und Englisch.
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Stand: 5. Oktober 2026 · Verantwortlich: Regina Buchner
