Change Management in der Pharma- und Chemiebranche

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Regina Buchner war 15 Jahre Change Managerin in globalen Konzernen der Pharma- und Chemiebranche, unter anderem bei Bayer und ehemals Schering. Heute begleitet sie Unternehmen dieser Branchen als Interim Change Managerin, Beraterin, Coach und Supervisorin bei Transformationsprojekten in regulierten Umfeldern und globalen Matrixstrukturen. Sie arbeitet auf Deutsch und Englisch, von Bad Ems aus und bundesweit.

Pinnwand mit vielen Notizzetteln, Sinnbild für die Planung von Transformationsprojekten in Pharma und Chemie

Für wen ich in Pharma und Chemie arbeite

Sie verantworten ein Transformationsprojekt in einem Pharma- oder Chemieunternehmen. Vielleicht eine neue Organisationsstruktur, die Einführung globaler Systeme und Prozesse, eine Standortveränderung oder ein Kulturprojekt. Sie sind Projektleitung, Change-Verantwortliche, HR Business Partner oder Führungskraft in einer Matrixorganisation. Und Sie brauchen jemanden, der diese Welt nicht erst kennenlernen muss.

Was diese Branchen besonders macht

Wer in der Pharma- oder Chemieindustrie Veränderungen begleitet, arbeitet unter Bedingungen, die sich von vielen anderen Branchen unterscheiden. Ein paar davon kenne ich aus 15 Jahren eigener Praxis:

  • Regulierte Umfelder: Viele Prozesse unterliegen strengen Vorgaben, Dokumentationspflichten und Qualitätssystemen. Veränderung muss hier besonders sorgfältig geplant werden, und Schulungen haben oft einen formalen Charakter. Damit die Menschen das Neue wirklich verstehen, reicht ein abgehakter Trainingsnachweis aber nicht.
  • Globale Matrixstrukturen: Entscheidungen fallen an mehreren Stellen, fachliche und disziplinarische Führung sind getrennt, und Stakeholder sitzen in verschiedenen Ländern und Zeitzonen. Das macht Stakeholdermanagement zu einer eigenen Disziplin.
  • Multinationale und multiprofessionelle Projektteams: Naturwissenschaftler, IT, Produktion, Qualität und Vertrieb arbeiten mit unterschiedlichen Denkweisen und in unterschiedlichen Sprachen zusammen.
  • Hohe Sichtbarkeit: Große Transformationsprojekte sind oft mit „High Potentials“ besetzt, deren berufliche Zukunft vom Projekterfolg abhängt. Dieser Druck prägt die Zusammenarbeit.

Dazu kommt, dass interne Change-Verantwortliche selbst Teil des Systems sind. Bestehende Beziehungen konkurrieren mit der Projektrolle, gewachsene Machtkoalitionen beeinflussen das Stakeholdermanagement, und der Umgang mit Hierarchie muss im Projekt bewusst verabredet werden. Wer das nicht anspricht, verliert unterwegs Kraft und Wirkung. Wie sich diese Dynamik im Projekt steuern lässt, beschreibe ich auch im Ratgeber Stakeholdermanagement im Change.

Was es kostet, wenn die Menschen-Seite zu kurz kommt

In technisch und regulatorisch anspruchsvollen Projekten liegt der Fokus verständlicherweise auf Inhalten, Validierung und Zeitplänen. Die Menschen-Seite wird dann gern als weiches Thema behandelt. Die Folgen sind alles andere als weich: verzögerte Umsetzung, Prozesse, die formal eingeführt, aber nicht gelebt werden, erschöpfte Projektteams und Schlüsselpersonen, die das Unternehmen verlassen. In meinem Beitrag zu internen Transformationsprojekten habe ich beschrieben, warum gerade interne Change-Verantwortliche hier unter besonderem Druck stehen.

Was ich für Pharma- und Chemieunternehmen übernehme

  • Interim Change Management: Ich übernehme die Verantwortung für den Workstream Change Management in Ihrem Transformationsprojekt, einschließlich Kommunikation und Training.
  • Change-Architektur: Ich konzipiere eine projektspezifische Change-Architektur, die zu Ihrer Organisation, Ihren Stakeholdern und Ihren regulatorischen Rahmenbedingungen passt.
  • Change Agents: Ich unterstütze beim Aufbau eines Netzwerks, das Veränderung in Länder, Standorte und Funktionen trägt.
  • Projektsupervision: Für Projektleitungen und Projektteams biete ich regelmäßige Reflexion als geschützten Raum, in dem Beziehungsdynamiken, Organisationsmuster und eigene Anteile sichtbar werden.
  • Coaching für Change Manager: Für interne Change Managerinnen und Change Manager, auch Junior Change Manager, die in einer anspruchsvollen Rolle Rückhalt und Klarheit suchen.
  • Workshops und Schulungen: zu Grundlagen von Change Management in Projekten, für Führungskräfte und für die Vorbereitung schwieriger Veränderungsgespräche.

Wie die Begleitung typischerweise aufgebaut ist

Je nach Rolle beginne ich mit einer Analyse der betroffenen Gruppen und Stakeholder oder steige direkt in ein laufendes Projekt ein. Wichtig ist mir, dass Change Management nicht als Anhängsel des Projektmanagements läuft, sondern von Anfang an vollwertig eingebunden ist, mit eingeplanten Reflexions- und Korrekturschleifen. Im Projekt verzahne ich Kommunikation, Training und Netzwerk mit den Meilensteinen und sorge dafür, dass die Projektverantwortlichen selbst nicht ausbrennen. Den Umfang klären wir im Kennenlerngespräch.

Warum ich

Ich kenne diese Branchen nicht aus Fallstudien, sondern aus 15 Jahren Arbeit in globalen Konzernen, unter anderem bei Bayer und ehemals Schering. Ich bin Prosci Change Practitioner, habe das Master Program on Organization Agility an der Hult Ashridge Business School absolviert und bin systemisch ausgebildet in Beratung, Organisationsberatung, Coaching und Supervision. Ich arbeite auf Deutsch und Englisch und bin multinationale Teams gewohnt. Und ich weiß, wie es ist, als interne Change Managerin selbst Teil des Systems zu sein, das man verändern soll.

Einwände, die mir begegnen

„Wir haben eine eigene Change-Funktion.“ Umso besser. Ich ergänze sie gern, etwa mit Supervision für die internen Change Manager oder als Interim-Verstärkung in Spitzenzeiten.

„Externe verstehen unsere Regularien nicht.“ Diese Sorge ist berechtigt. Ich habe in diesen Umfeldern gearbeitet und weiß, dass Change Management sich an regulatorische Rahmenbedingungen anpassen muss, nicht umgekehrt.

„Der Zeitplan ist zu eng für Change Management.“ Gerade dann ist es wichtig, damit der Go-live nicht nur auf dem Papier gelingt. Welche Faktoren den Aufwand bestimmen, steht auf der Seite Kosten.

Wenn Sie ein Transformationsprojekt in Pharma oder Chemie planen oder bereits umsetzen, buchen Sie ein Kennenlerngespräch von 30 Minuten per Zoom.

So starten wir, in drei Schritten

  1. Kennenlerngespräch buchenSie wählen online einen Termin für ein 30-minütiges Gespräch per Zoom. Oder Sie rufen an oder schreiben kurz, worum es geht.
  2. Anliegen und Auftrag klärenWir klären Ihr Anliegen, die Beteiligten, das passende Format und den Umfang. Danach wissen Sie, woran Sie sind.
  3. Begleitung startetCoaching, Supervision, Workshop oder Projektbegleitung beginnen in dem Rahmen, den wir gemeinsam vereinbart haben. Pragmatisch, klar, verbindlich.

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Warum Regina Buchner

  • 15 Jahre Change Managerin in globalen Konzernen der Pharma- und Chemiebranche, unter anderem bei Bayer und ehemals Schering
  • Prosci Change Practitioner seit 2012, Master Program on Organization Agility an der Hult Ashridge Business School (2016)
  • Systemische Supervision (ISTN Koblenz), systemisches Coaching (Systeamotion), systemische Organisationsberatung (WSFB Wiesbaden), Systemische Beraterin (SG)
  • Ursprünglich Diplom-Sozialarbeiterin: kennt neben Konzernen auch kleinere Organisationen, soziale Träger und Behörden
  • Beratung auf Deutsch und Englisch, Sitz in Bad Ems bei Koblenz, für Unternehmensprojekte bundesweit

Mehr über Regina Buchner und ihren Werdegang

Häufige Fragen

Was ist bei Change Management in der Pharmaindustrie besonders?

Veränderung findet in einem stark regulierten Umfeld statt, mit Dokumentationspflichten, Qualitätssystemen und formalen Schulungsanforderungen. Hinzu kommen oft globale Matrixstrukturen und multinationale Teams. Change Management muss sich daran anpassen und trotzdem dafür sorgen, dass Menschen das Neue verstehen und leben.

Welche Erfahrung haben Sie in der Pharma- und Chemiebranche?

Ich war 15 Jahre Change Managerin in globalen Konzernen der Pharma- und Chemiebranche, unter anderem bei Bayer und ehemals Schering. Dort habe ich unter anderem große Reorganisationen und Kulturprojekte erlebt.

Übernehmen Sie Interim-Mandate im Change Management?

Ja. Als Interim Change Managerin übernehme ich die Verantwortung für den Workstream Change Management im Transformationsprojekt, einschließlich Kommunikation und Training.

Wie gelingt Stakeholdermanagement in einer globalen Matrixorganisation?

Wichtig ist, Entscheidungswege und gewachsene Machtkoalitionen zu verstehen, Interessen in verschiedenen Ländern und Funktionen früh einzubeziehen und Hierarchie im Projekt bewusst zu verabreden. Eine sorgfältige Stakeholder-Analyse ist dafür die Grundlage.

Bieten Sie Supervision für interne Change Manager an?

Ja. Interne Change Manager sind oft selbst Teil des Systems, das sie verändern sollen, und stehen unter hohem Druck. Supervision bietet einen geschützten Raum mit Blick von außen, in dem Muster und Dynamiken sichtbar werden.

Arbeiten Sie auch in englischsprachigen Projekten?

Ja. Beratung, Coaching, Supervision und Workshops sind auf Deutsch und Englisch möglich, was in multinationalen Projektteams oft gebraucht wird.

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Stand: 5. Oktober 2026 · Verantwortlich: Regina Buchner